Ablauf
Der Intake & das Commitment
Ein einziges Formular, in wenigen Minuten ausgefüllt, in zwei Blöcken: der reale Ist-Zustand — und das ehrliche Commitment, das jemand tatsächlich geben kann und will.
Ist-Zustand
Der erste Block erfasst die Grundlagen, die für einen persönlich passenden Kalender nötig sind: einige demografische Eckdaten, der ungefähre Wohnort (für die Sonnenzeiten), das aktuelle Aktivitätslevel, die Ernährungspräferenz, etwaige Ausschlüsse oder Unverträglichkeiten sowie ein paar praktische Rahmenbedingungen wie Zugang zu einem Fitnessstudio. Alles kompakt, ohne Umwege, ohne unnötige Nachfragen.
Das Commitment — drei Regler
Der zweite Block ist das eigentlich unterscheidende Element: statt so zu tun, als hätte jeder Mensch unbegrenzt Zeit und Energie, fragt Vitalvision ausdrücklich nach dem, was realistisch machbar ist — und nimmt diese Antwort ernst.
1. Zeitbudget
Wie viele Stunden pro Woche stehen realistisch zur Verfügung? Der Kalender wird auf diesen Rahmen zugeschnitten, statt Wunschdenken vorauszusetzen.
2. Freiheitsgrad
Zwischen zwei Polen lässt sich einstellen, wie viel Führung gewünscht ist: von "sag mir genau, was ich wann tue" bis "gib mir Fenster und Prinzipien, den Rest gestalte ich selbst". Diese Einstellung entscheidet, ob der Kalender eher konkrete Zeitfenster oder eher flexible Tagesabschnitte mit Leitplanken erzeugt.
3. Investment-Bereitschaft
Wie einschneidend darf der Plan in den Alltag eingreifen? Von einer sanften Integration in bestehende Routinen bis zu einer spürbaren Umstellung oder vollem Fokus — auch hier bestimmt die ehrliche Antwort den Zuschnitt, nicht ein pauschales Maximalprogramm.
Das Zielbild
Am Ende steht ein einzelner freier Satz: eine Vorstellung davon, wo jemand in drei Monaten stehen möchte. Dieser Satz fließt zusammen mit den drei Reglern in die persönliche Zielzustandsvision ein, die die eigentliche Kalender-Lieferung eröffnet.
Warum diese Ehrlichkeit zählt
Ein Plan, der von 8 Wochenstunden ausgeht, obwohl real nur 2 zur Verfügung stehen, scheitert nicht am Menschen, sondern an sich selbst. Die drei Regler sind der Versuch, diesen Fehler von vornherein zu vermeiden — und damit ein Kalender zu liefern, der zur Lebenssituation passt statt zu einem Idealbild. Was daraus an persönlicher Vision entsteht, beschreibt der nächste Abschnitt.